Selbsgemachtes Tomatensugo

Selbsgemachtes Tomatensugo

Mit dem Herbst beginnt auch die Erntezeit. Die letzten Obst und Gemüsesorten werden noch schnell geerntet bevor der Reif kommt und es langsam Nachts zu frieren beginnt. Meine reichliche Tomatenernte wird heute in Form eines Tomatensugos für die kalte Jahreszeit haltbar gemacht . So erfreuen wir uns noch im Winter an leckeren Spaghetti, Aufläufen und Suppen mit Tomaten aus unserem Garten.

Was gibt es schöneres als den eigenen Garten – natürlich die reichhaltige Ernte aus jenem. Harte Arbeit die sich bezahlt macht. Noch lange nach der Ernte kann man durch haltbar machen sein selbst gezogenes Obst und Gemüse genießen. Ich liebe die neue Bewegung die sich momentan gerade immer mehr ihren Raum schafft. Denn ich finde die Menschen am Land leben teilweise schon bewusster. Auf Regionalität und Eigenanbau wird hier schon Wert gelegt. Nicht nur die ältere Generation, nein auch das Denken der jüngeren findet neue Wege und das Motto “Back to the Roots” wird zu einem persönlichen Leitfaden. Nämlich auch zu meiner ganz persönlichen Denkweise. Ich will nun nicht als Öko-Tante dastehen, denn das bin ich keineswegs. Aber ich versuche gerne wenn es möglich ist und mir leicht fällt auf nachhaltige Alternativen zurückzugreifen oder auszuweichen. Ich bin der Meinung das man hier schon vieles bewirken kann.

Tomatensugo

Zum umdenken angeregt

Seit meinem Urlaub in den Vereinigten Staaten wird mir Nachhaltigkeit und Regionalität immer wichtiger. Ich merke selbst das ich nicht nur mir sondern auch meinem Umfeld sehr viel gutes damit tue. Schon längst kaufen wir Milch, Joghurt, Eier, Brot und Wurst bei den Bauern in meiner Umgebung. Ich bin immer wieder auf der Suche nach Alternativen um meine kleine Welt etwas besser zu gestalten. Um Plastik zu reduzieren, verarbeitete Produkte zu umgehen und auf die Produkte der “kleinen” Bauern zurück zu greifen. Meine Küche ist leider noch nicht Plastik  frei aber zumindest möchte ich es in Zukunft vermeiden Plastikbehälter zu kaufen und auf Glas und Porzellan umsteigen. Nicht nur der Müllerzeugende Aspekt spielt hier für mich eine Rolle, nein auch gesundheitliche Aspekte spielen hier eine weitere wichtige Rolle.

Aus dem eigenen Garten direkt in Flaschen und Gläser

Einrexen,  Einkochen, Einmachen – egal wie man es nennen mag, hier geht es immer um das Haltbarmachen von Lebensmitteln. Entweder jener aus dem eignen Garten oder aber auch von gekauften und geschenkten Lebensmitteln. Wir sagen dem Verschwenden den Kampf an. Durch richtiges Haltbarmachen und Lagerung erfreut man sich noch lange an Tomatensugo, Marmeladen und Co.

Sonnengereifte Tomaten wandern heute auf Grund der vollen Ernte vom Topf direkt in die Flasche. Dabei habe ich mich sofort in mein Tomatensugo verliebt, ich habe es bereits in einem meiner Rezepte verwendet – falls ihr euch noch erinnern könnt. Na – wer errät es? Ja – die Geschichte mit den burgenländischen Melanzani´s – eine Liebesgeschichte auf den zweiten Blick. Hier habe ich das Tomatensugo in Kombination mit Melanzani, Feta und Speck verwendet. Na –  neugierig geworden? Rezept-Posting verpasst? Kein Problem hier gelangt ihr direkt zum Rezept.

Ich fülle meine selbstgemachten Sachen gerne in schöne Flaschen oder Gläser ab, mein selbst designtes Etikett gibt dem ganzen meist den letzten Schliff – noch eine kleine Maschen und fertig zum verschenken oder selbst verbrauchen.

Wen ihr auch gerne solche Etiketten haben wollt, dann findet ihr mein Design zum ausdrucken ganz unten im Beitrag.

Tomatensugo

 

Tomatensugo

Zutaten (2 Flaschen a ca. 250 ml):

  • 1 kg Tomaten
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 EL Öl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1/2 EL Oregano
  • 1/2 EL Basilikum
  • Salz

Tomatensugo

Zubereitung:

Tomaten kreuzweise einschneiden und ca 10 Minuten in heißes Wasser legen. Die Tomaten häuten und in grobe Würfel schneiden. Die Zwiebel würfeln und den Knoblauch hacken. In einem Topf das Öl erhitzen und den Zwiebel und den Knoblauch glasig andünsten. Tomaten, Gewürze und Tomatenmark zugeben. Tomaten solange kochen bis sie zerfallen. Mit einem Pürierstab fein pürieren. Noch heiß in zuvor ausgekochte Gläser füllen, gut verschließen und zum auskühlen auf den Kopf stellen.

Hier noch das Etiketten-Design:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gutes Gelingen, wünscht euch eure Anja von

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